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Weitläufige Gnuherde in der offenen Savanne der Serengeti während der jährlichen Tierwanderung in Tansania.
Tanzania Reiseregionen

Serengeti National Park / Grumeti Game Reserve

Wo Millionen von Gnus dem Regen folgen, Löwenrudel die endlosen Ebenen beherrschen und Afrikas große Wildnis bis zum Horizont reicht.

Serengeti National Park & Grumeti Game Reserve

Wo Millionen von Gnus dem Regen folgen, Löwenrudel die endlosen Ebenen beherrschen und Afrikas große Wildnis bis zum Horizont reicht.

Die berühmteste Safari-Landschaft Afrikas

Die Serengeti ist mehr als ein Nationalpark – sie ist eine Ikone. Ihr Name stammt vermutlich vom Maasai-Wort Siringet, „das endlose Land“, und genau dieses Gefühl begleitet jede Reise durch die weiten Ebenen Nordtansanias. Über 15.000 Quadratkilometer Savanne, Akazienlandschaften, Flussläufe und Kopjes bilden das Herz eines Ökosystems, das gemeinsam mit der Masai Mara und der Ngorongoro Conservation Area zu den bedeutendsten Wildnisräumen unseres Planeten zählt. Die Serengeti beherbergt die größte Tierwanderung der Erde und eine der höchsten Raubtierdichten Afrikas. Gleichzeitig bietet sie eine bemerkenswerte Vielfalt unterschiedlicher Safari-Regionen – von den abgelegenen Ebenen des Südens über die klassischen Savannen der Zentral-Serengeti bis zu den legendären Flussüberquerungen im Norden.

Grumeti, der Norden und die Kunst der exklusiven Safari

Für anspruchsvolle Safari-Reisende beginnt die wahre Magie oft abseits der bekannten Routen. Das private Grumeti Game Reserve im westlichen Serengeti-Ökosystem gehört zu den exklusivsten Safari-Gebieten Afrikas. Auf rund 350.000 Acres erleben Gäste eine außergewöhnliche Kombination aus Luxus, Naturschutz und Privatsphäre. Anders als im Nationalpark sind hier Nachtpirschfahrten, Walking Safaris und deutlich weniger Fahrzeuge möglich. Besonders zwischen Mai und Juli ziehen die Herden der Großen Migration durch Grumeti und überqueren den krokodilreichen Grumeti River – eines der dramatischsten Naturschauspiele Ostafrikas.

Im Northern Serengeti erreicht die Migration zwischen Juli und Oktober ihren spektakulären Höhepunkt. Die berühmten Überquerungen des Mara River zählen zu den begehrtesten Wildtierbeobachtungen Afrikas. Gleichzeitig bleibt die Region überraschend ruhig und exklusiv, insbesondere in abgelegenen Gebieten entlang der Lamai Wedge und der Mara-Flusslandschaften. Luxus-Camps wie Sayari, Namiri Plains Migration Camps oder die mobilen Expedition-Camps folgen den Tierbewegungen und bieten Gästen stets die besten Positionen entlang der Wanderroute.

Central Serengeti – Das Reich der Großkatzen

Die Central Serengeti rund um Seronera gilt als das tierreichste Gebiet des gesamten Parks. Ganzjährig konzentrieren sich hier Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen entlang der Flussläufe und Granitkopjes. Für viele Reisende ist dies die klassische Serengeti aus Dokumentationen und Bildbänden. Luxuriöse Lodges und exklusive Zeltcamps bieten dabei höchsten Komfort, ohne die Nähe zur Wildnis zu verlieren. Besonders während der Übergangsmonate ermöglicht die Region hervorragende Tierbeobachtungen unabhängig von der Position der Migration.

Southern Serengeti & Ngorongoro Conservation Area – Das Wunder der Geburt

Zwischen Dezember und März verwandeln sich die Kurzgras-Ebenen der südlichen Serengeti und der angrenzenden Ngorongoro Conservation Area in eine der produktivsten Kinderstuben der Natur. Innerhalb weniger Wochen werden Hunderttausende Gnu-Kälber geboren. Die frischen Weideflächen locken riesige Herden an und ziehen zugleich eine beeindruckende Konzentration von Raubtieren nach sich. Für Fotografen und Naturbeobachter gehört diese Phase zu den spektakulärsten Safari-Erlebnissen Afrikas. Die Ngorongoro Conservation Area selbst bildet dabei eine einzigartige Kulturlandschaft, in der Maasai-Gemeinschaften und Wildtiere seit Generationen gemeinsam leben.

Mobile Camps – Der Luxus, der der Migration folgt

Die exklusivste Art, die Serengeti zu erleben, sind saisonale und mobile Camps. Anders als feste Lodges werden diese kleinen, luxuriösen Zeltcamps mehrmals im Jahr versetzt, um der Wanderung der Tierherden zu folgen. Dadurch befinden sich Gäste stets dort, wo sich die größten Naturschauspiele gerade abspielen. Ikonische Betreiber wie Nomad Tanzania, Asilia Africa, Alex Walker's Serian, &Beyond oder Elewana positionieren ihre Camps gezielt entlang der Migrationsroute. Das Ergebnis sind außergewöhnliche Tierbeobachtungen mit minimalen Fahrzeiten und maximalem Wildnisgefühl – eine Safari-Form, die authentischer kaum sein könnte.

Die ultimative Fly-In-Safari Ostafrikas

Die Serengeti lässt sich ganzjährig bereisen, doch jede Region besitzt ihre eigene Saison. Von Dezember bis März lockt die Kalbungszeit im Süden, von Mai bis Juli die Grumeti-Überquerungen im Westen und zwischen Juli und Oktober die berühmten Mara-River-Crossings im Norden. Für ein umfassendes Erlebnis empfehlen sich sechs bis zehn Nächte, idealerweise aufgeteilt zwischen zwei oder drei unterschiedlichen Regionen. In Kombination mit dem Ngorongoro-Krater, Tarangire oder den Traumstränden Sansibars entsteht eine Reise, die zu den größten Naturerlebnissen unseres Planeten zählt.

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