
Nyerere National Park / Selous Game Reserve
Wo der Rufiji River durch eine nahezu unberührte Wildnis fließt und Safari noch das Gefühl echter Expeditionen vermittelt.
Reisen in Nyerere National Park / Selous Game Reserve
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Nyerere National Park & Selous Game Reserve
Wo der Rufiji River durch eine nahezu unberührte Wildnis fließt und Safari noch das Gefühl echter Expeditionen vermittelt.
Die große Wildnis Süd-Tansanias
Während sich die Aufmerksamkeit vieler Reisender auf die Serengeti richtet, verbirgt sich im Süden Tansanias eines der letzten großen Safari-Geheimnisse Afrikas. Der Nyerere National Park und das angrenzende Selous Game Reserve bilden gemeinsam eine der größten zusammenhängenden Wildnislandschaften des Kontinents. Weite Miombo-Wälder, offene Savannen, Lagunen, Flussarme und Überschwemmungsgebiete prägen eine Region, die größer ist als manche europäische Nation. Der mächtige Rufiji River durchzieht diese Landschaft wie eine Lebensader und erschafft ein faszinierendes Netzwerk aus Seen, Kanälen und Inseln. Trotz ihrer enormen Bedeutung bleibt die Region vergleichsweise wenig besucht und bietet ein Maß an Abgeschiedenheit, das in Afrika zunehmend selten geworden ist.
Safari aus einer neuen Perspektive
Der Nyerere-Nationalpark, international als Nyerere National Park bekannt, entstand 2019 aus dem nördlichen Teil des historischen Selous Game Reserve und zählt heute zu den größten Nationalparks Afrikas. Berühmt ist die Region nicht nur für Elefanten, Löwen, Leoparden und Büffel, sondern insbesondere für ihre bedeutenden Populationen Afrikanischer Wildhunde. Anders als in den meisten Safari-Gebieten Ostafrikas spielen hier Bootsafaris auf dem Rufiji River eine zentrale Rolle. Flusspferde, Krokodile und unzählige Wasservögel lassen sich dabei aus nächster Nähe beobachten. Ergänzt werden die klassischen Pirschfahrten durch Walking Safaris, die in Süd-Tansania eine lange Tradition besitzen und ein besonders intensives Naturerlebnis ermöglichen.
Exklusive Fly-In-Safaris fernab der Massen
Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und Oktober, wenn die Trockenzeit optimale Bedingungen für Tierbeobachtungen schafft. Für ein intensives Erlebnis empfehlen sich drei bis fünf Nächte. Besonders exklusive Camps wie Beho Beho, Siwandu, Roho ya Selous, Sand Rivers Selous oder Jabali Ridge verbinden außergewöhnlichen Komfort mit authentischer Wildnis. Dank kurzer Flugverbindungen ab Dar es Salaam oder Sansibar lässt sich die Region hervorragend mit den Stränden des Indischen Ozeans, Ruaha National Park oder den Safari-Klassikern Nordtansanias kombinieren. Für Reisende, die Afrika jenseits der bekannten Routen erleben möchten, gehören Nyerere und Selous zu den faszinierendsten Wildnisregionen des Kontinents.
