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Zwei Breitmaulnashörner im goldenen Abendlicht des Matobo National Parks in Zimbabwe.
Zimbabwe Reiseregionen

Matobo National Park

Wo uralte Granitfelsen aus der Erde wachsen wie versteinerte Wellen und die Geschichte Afrikas in Stein, Wildnis und Stille weiterlebt.

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Matobo National Park

Wo uralte Granitfelsen aus der Erde wachsen wie versteinerte Wellen und die Geschichte Afrikas in Stein, Wildnis und Stille weiterlebt.

Eine Landschaft wie aus einer anderen Zeit

Südlich von Bulawayo liegt mit dem Matobo Nationalpark eine der außergewöhnlichsten Landschaften Afrikas. Gewaltige Granitkuppen, sogenannte Kopjes, erheben sich aus den Ebenen und formen eine Kulisse, die über Jahrmillionen von Wind und Wetter modelliert wurde. Die Region wirkt beinahe surreal: Felsen balancieren scheinbar schwerelos übereinander, während uralte Bäume zwischen den Granitformationen wachsen. Als UNESCO-Welterbe besitzt Matobo eine kulturelle und landschaftliche Bedeutung, die weit über Simbabwe hinausreicht. Bereits bei der Ankunft entsteht das Gefühl, einen Ort zu betreten, an dem Natur, Mythologie und Geschichte untrennbar miteinander verbunden sind.

Nashörner, Walking Safaris und uralte Felskunst

Matobo bietet ein Safari-Erlebnis, das sich deutlich von den großen Wildnisgebieten des südlichen Afrikas unterscheidet. Statt endloser Savannen stehen hier persönliche Begegnungen mit der Landschaft und ihren Bewohnern im Mittelpunkt. Der Matobo-Nationalpark, international als Matobo National Park bekannt, zählt zu den besten Orten Afrikas für die Beobachtung von Spitz- und Breitmaulnashörnern zu Fuß. Geführte Walking Safaris ermöglichen außergewöhnlich intensive Naturerlebnisse und eröffnen Perspektiven, die von Fahrzeugen aus verborgen bleiben. Gleichzeitig beherbergt die Region eine der bedeutendsten Sammlungen prähistorischer Felsmalereien Afrikas. Tausende von San-Felszeichnungen erzählen von einer Kulturgeschichte, die sich über Jahrtausende erstreckt und Matobo zu einer der wichtigsten archäologischen Landschaften des Kontinents macht.

Idealer Baustein für kultur- und naturorientierte Rundreisen

Die beste Reisezeit für Matobo liegt zwischen Mai und Oktober, wenn angenehme Temperaturen und trockene Bedingungen optimale Voraussetzungen für Walking Safaris schaffen. Für ein intensives Erlebnis empfehlen sich zwei bis drei Nächte. Die Region lässt sich hervorragend mit Hwange National Park und Victoria Falls kombinieren und ergänzt klassische Safari-Routen um eine faszinierende kulturelle Dimension. Besonders für erfahrene Afrika-Reisende bietet Matobo jene seltene Mischung aus spektakulärer Landschaft, exklusiven Naturerlebnissen und historischem Tiefgang, die lange in Erinnerung bleibt.

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